FAG

Inzwischen haben wir einige Anfragen zum Ackerlandprojekt "ARCHE NOAH" erhalten.
Wir möchten diese Fragen gerne beantworten. Die Antworten sind in grüner Schrift zu lesen.


Angenommen, ich würde 2 ha Land erwerben. Kann ich dieses auch bewohnen und selbst bewirtschaften?
Wie sieht dort die Infrastruktur aus?
Ja, das Land kann auch als Bauland genutzt werden. Die Provinzhauptstadt ist 28 Kilometer entfernt. Wasserversorgung durch eigenen Brunnen, Stromversorgung mit Windrad, Internet, Telefon bereits vorhanden.

Kann auf dem Ackerland auch Getreide angepflanzt werden? Und welchen Nutzen hätte ich, wenn ich es verwalten lasse?
Ja, Getreide kann auch angebaut werden. Bei einer Verwaltung des Landes brauchst Du Dich selbst nicht um den Anbau, Verkauf etc. zu kümmern, welches alles von dem Verwalter erledigt wird.

Und wer garantiert mir, ob die Verwaltung für den Anbau von Lebensmitteln sorgt und diese zu meinem Nutzen auch vertreibt?
Die Verwaltung hat ein Interesse an einer guten und erfolgreichen Bewirtschaftung, da sie für die Bewirtschaftung 20% des Ertrages erhält.

Sind in diesen 20 %, die die Verwaltung erhält bereits die Löhne der Arbeiter/innen, sowie der Vertrieb der Produkte enthalten?
20% des Ertrages bedeuten 20% des Gewinns bzw. Überschuss. Einnahmen abzüglich alles Ausgaben wie Löhne etc. ergeben den Überschuss. Davon 20% Verwaltungsgebühr.

Wie viel Ertrag kann man von einem Hektar Land pro Jahr erwarten?
Der Ertrag ist sehr unterschiedlich. Wer Obstbäume pflanzt hat die ersten Jahre einen niedrigeren Ertrag, weil die jungen Bäume wenig Obst geben.
Bei einem Reisanbau kann man mit ca. 6.000 kg Reisernte rechnen. Gesät werden dafür 100 kg. Manche Reissorten sind ertragreicher und geben bis zu 10.000 kg Reis pro Hektar. Dieser Reis ist dann aber qualitativ nicht so gut und preiswerter. Für ein kg Reis erhält man ca. 0,80 Euro. Reis wird einmal im Jahr geerntet, mit Bewässerung bis zu 4 mal im Jahr.


Demnach würde ein Ernteertrag bei Reis abzüglich der Verwaltungskosten ca. 3.500 Euro einbringen. Wer kontrolliert die Ernte, den Vertrieb und die Abrechnungen?
Die Ernte wird von dem Vorarbeiter kontrolliert, der Vertrieb von dem Verwalter und die Abrechnung geht dann an den Eigentümer.
Zum Ernteertrag von ca. 3.500 Euro. Reis wird nach 3 Monaten geerntet. Es gibt in den Tropen eine Regenzeit und eine Trockenzeit. Je nach Regenfall kann also mindestens einmal, oft aber zweimal geerntet werden. Mit Bewässerung sind bis zu vier Ernten möglich.
Die Anbauart kann gewechselt werden. Nach der Reisernte wird ein Ölstrauch angepflanzt. Der wird nach drei Monaten geerntet und zu Öl gepresst. Danach wird wieder Reis angebaut. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten.

Welche Produkte (Lebensmittel) würden den höchsten Ertrag bringen?
Produkte, welche selten sind, bringen den höchsten Ertrag, benötigen aber auch viel Pflege wie der Anbau von SPIRULINA oder die Gewinnung von Limonenöl als Rohstoff aus kontrolliertem biologischen Anbau.

Wie sehen in Kambodscha die Einbürgerungsrechte aus, wenn ich Teilhaber des Landwirtschaftsprojekt "Arche Noah" bin?
Es besteht die Möglichkeit einen kambodschanischen Pass zu erhalten. Dann wird das Land von der Company auf den Namen der Person übertragen. Lohnt sich nur bei einem größeren Investment. Problemlos gibt es sofort ein Jahresvisum.

Wie sieht derzeit die politische Lage in Kambodscha aus? Ist ein Investment in Agrarland dort nicht eher ein Risiko?
Die politische Lage seit 1993 ist stabil. Die Partei CPP regiert mit großer Mehrheit. Kambodscha wird seit Jahren von Deutschland und anderen Ländern finanziell unterstützt. Es gab vereinzelt Proteste von Textil-Fabrikarbeitern, welche wegen zu geringem Lohn unzufrieden sind. Ein Risiko ist die Anlage nicht, die Regierung wünscht (im Gegensatz zu anderen Ländern), dass Ausländer in Ackerland investieren, da große Teile des Landes brach liegen. Der Grund ist die starke Dezimierung der Bevölkerung während des Krieges mit Pol Pot vor 30 Jahren.